HERBSTGEDICHTE
 

Wenn der Baum zu welken anfängt... Wenn die Tage trübe werden... Ein Seufzen geht durch Wald und Flur... Sommer, der so fröhlich war... Der Spielmannszug zieht in den Süden... Das bunte Herbstlaub...
Wenn der Baum zu welken anfängt, tragen nicht alle... Wenn die Tage trübe werden, zünde eine Kerze an... Ein Seufzen geht durch Wald und Flur... Sommer, der so fröhlich war, er entlässt... Der Spielmannszug zieht in den Süden. Ein fröhlich... Das bunte Herbstlaub! Es dichtet wohl...

Da liegt es...

Nur noch einmal...


Die Blätter fallen...
Da liegt es wie zitternder Feuerschein... Nur noch einmal bricht die Sonne unaufhaltsam... Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten...
Da sich der Bäume Laub vermindert... Es ist nun der Herbst gekommen... Abschiedshauch durchweht die Lüfte...
Da sich der Bäume Laub vermindert, fällt... Es ist nun der Herbst gekommen, hat das schöne... Abschiedshauch durchweht die Lüfte...
Der Herbst lädt ein... Der Herbst, der heute gibt und nimmt... Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein. Es liegt der Herbst auf allen Wegen... Leise, windverwehte Lieder... Seufzend in geheimer Klage...
Der Herbst lädt ein zum Abschlussball, kein Grund... Der Herbst, der heute gibt und nimmt... Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein. Es liegt der Herbst auf allen Wegen, in hundert Farben... Leise, windverwehte Lieder, mögt ihr fallen... Seufzend in geheimer Klage streift der Wind...
Dies ist ein Herbsttag... Der schöne Sommer ging von hinnen... Wo aber der Wein fehlt... Dieser Einstand war so schön...    
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah... Der schöne Sommer ging von hinnen, der Herbst... Wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens. Lieber Herbst, dieser Einstand war so schön...    

© Heidi Walsh